Projekt Geologie and Metallurgie

Gegenwartige Exploration und Unternehmensausrichtung

2012 – 2013

Nach dem Erwerb des Wolfsberg Projekts hat GSM 2012 Explorationsbohrungen am südlichen Rand der Antiklinale durchgeführt, welche die strukturelle Auswertung und die Präsenz von Lithium führenden Pegmatitadern bestätigte. Der Abbauprobebetrieb wurde 2013 durchgeführt, um die Abbaulizenz zu validieren und um 500 Tonnen insitu Material von den zwei Erztypen für metallurgische Untersuchungen zu extrahieren. Die Minerex Bohrdaten wurden genutzt, um ein dreidimensionales Ressourcenmodel für die Abbauplanung zu entwickeln.

Historische Exploration und Unternehmensausrichtung

  • 16,727m Bohrungen / 1,389m Rampen, Fahrwege und Querschläge
  • Die Lagerstätte ist aufgeteilt in zwei Zonen:
Zone 1: Bohrungen im Einfallen bis zu einer maximalen Teufe von 450m und entlang des Streichens bis zu einer Länge von 1500m. Lithium führende Pegmatitadern sind bis zu einer Breite von 5.5m durchörtert und der Erzkörper ist konsistent in nordwestlicher Richtung entlang des Streichs und Einfallens
Zone 2: Das nachgewiesene Explorationziel ist der südliche Rand der Antiklinale, von welcher der nördliche Rand (Zone 1) der Fokus der bisherigen Explorationsarbeiten war
  • Die Ressource wurde unter dem vorherigen Eigentümer nach deutschem und österreichischen Berichtsnormen und von GSM nach dem JORC Code (2004) deklariert:
Typ Millionen Tonnen Gehalt Li2O
(%)
 Berechnet*  3.7 1.5
 Nachgewiesen  3.2  1.2
 Vermuted  10.0  1.2
  • *JORC 2004 Berechnete Ressourcen bei einem Cut-Off Grade von 0,75% Li2O, abgeleitet von einer gesamten berechneten Ressource von 4.7MT bei 1,2% Li2
  • JORC 2012 Resource hat die Klassifizierung von berechneten zu nachgewiesenen, sowie vermuteten und nachgewiesenen Explorationszielen neu zugeordnet.

Die JORC Code (2004) konforme Ressource wurde 2012 deklariert. Bohrkerne, Primärdaten und QA/QC Protokolle von original Minerex Bohrungen waren für den Sachverständigen nicht verfügbar und die aktuell erforderliche Berichterstattung zum JORC Code (2012) resultierte in einer Neueinstufung der Ressourcenkategorien. Zahlreiche Primärdaten wurden im Ministeriumsarchiv in Österreich gefunden. Diese werden nun angefordert, gesichtet und zusammen mit einem Verifizierungsprogramm von Minerex in Daten nach dem umfassenden QA/QC Protokoll in ein überarbeitetes, JORC Code (2012) konformes Ressourcenmodell überführt.

In Zone 2 werden werden weitere Ressourcen erwartet, wo Geröllkartierungen und Erkundungsbohrungen die Präsenz von Lithium führendem Pegmatit nachgewiesen haben.

 VOR – 2012

Minerex hat die Explorationsarbeiten abgeschlossen, die die anfängliche Oberflächenkartographie zusammen mit 9.940m³ an Oberflächengräben und einem Diamantbohrprogramm mit insgesamt 12.012m ausgeführt hat. Um den Zugang zu den Pegmatitadern herzustellen wurde 1985 ein untertägiges Explorationsprogramm durchgeführt, das die Auffahrung einer Rampe von der Oberfläche an der nördlichen Seite des Brandrucken Berges durch den Amphibolschiefer einschloss. Querschneidende Fahrwege wurden entlang des Streichens von ausgewählten Adern aufgefahren, um Zugang für die Kartierung und Probenahme zu ermöglichen. Eine zusätzliche Rampe wurde aufgefahren, um einen Zugang zu den Vererzungen im Glimmerschiefer herzustellen. Entlang der gesamten 1.389 Meter der untertägigem Auffahrung wurde abgebaut und Proben genommen. In 50m Intervallen des östlichen Teils von Zone 1 wurde eine Diamantbohrkampagne mit 4.715m Gesamtlänge von Untertage aus unternommen, um die Oberflächenbohrungen effektiv zu ergänzen.

 

Projekt Topographie

Topography

SCHNITT DURCH DIE LAGERSTÄTTE

Section through deposit

Quelle: Die Spodumen Lagerstätte in “Weinebene” Koralpe, Österreich von Dr. Göd, Mineralium Deposita 24, 270-278 (1989).

GRUBENGEBÄUDE – DRAUFSICHT

Mineworkings_plan view

Quelle: Unternehmen, entnommen und aufbereitet aus Minerex Daten von Dr. Göd.

Metallurgie

  • Metallurgische Testarbeiten für Minerex von der Noth Carolina State University führten aufgrund der Pegmatitgang zu einer Aufbereitungstechnologie mit konventionellem Brechen, Mahlen, Flotation und Magnetscheidung, um ein 6% Spodumen (Lithium) Konzentrat zu erzeugen. Die Nebenprodukte wie Feldspat, Quarz und Glimmer könnten zu einem erheblichen Wertgewinn beitragen.
  • In der nächsten Testphase werden modernste Technologie genutzt, um die Prozessplanung zu optimieren. Besondereres Augenmerk wird auf die Nutzung der Sensor-gestützten Sortierung gelegt, um die Bergeverdünnung beim Eintritt in die Aufbereitungsanlage zu reduzierenals als auch die Dichtesortierung für grobes Pegmatit zu testen.